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Swiss Coffin Project

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News zu Altägypten in der Schweiz

Der funeräre Papyrus des Priesters Nes-Schu im Fokus

Zur Neuerscheinung "Das Totenbuch des Nes-Schu (P.Yverdon)"

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Die Publikation „Das Totenbuch des Nesshu (P. Yverdon)“ von Malcolm Mosher Jr. ist kürzlich in der Reihe SPBDStudies erschienen. Sie entstand im Rahmen des Swiss Coffin Project und liefert die erste detaillierte Untersuchung zum funerären Papyrus des ptolemäischen Priesters Nes-Schu, der in der Stadt Achmim lebte. Der Papyrus ist Teil von Nes-Schu’s Grabausstattung, die seit 1896 im Musée d’Yverdon et région aufbewahrt wird. Diese besteht aus der mumifizierten Person von Nes-Schu, dem intakten Sarg, der Maske und den Kartonageauflagen sowie einem langen Papyrus und mehreren Amuletten und ist damit die vollständigste ägyptische Sargausstattung in einem Schweizer Museum.

Malcom Mosher Jr., Spezialist für Papyri aus der ptolemäischen Zeit, führte die erste eingehende Untersuchung aller verbliebenen Teile des bisher in der Forschung vernachlässigten Papyrus durch. Seine Studie hat eine Fülle neuer und wertvoller Informationen hervorgebracht, die im kürzlich erschienenen Band ausführlich präsentiert werden.

Der vollständige Blogbeitrag zur Neuerscheinung findet sich auf der Webseite des Swiss Coffin Project:
| Putting the focus on the funerary papyrus of the priest Nesshu


Inschriften auf den Schreinen des Tutanchamun

Fortsetzung der Hieroglyphen-Lektüre

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Im 2. Quartal befassen wir uns im Lektürekurs mit den Inschriften auf den Schreinen des Tutanchamun, die uns Einblicke in die religiöse Vorstellungswelt der Ägypter unmittelbar nach der Amarnazeit geben.

Der Kurs findet in Köniz (bei Bern) an folgenden Daten statt: 28. April, 26. Mai, 2. Juni, 9. Juni, 14. Juli und 21. Juli 2026, jeweils dienstags von 19 - 20.30 Uhr. Er richtet sich an alle, die sich vertieft mit der altägyptischen Geschichte und Kultur auseinandersetzen möchten. Voraussetzung für den Kursbesuch sind Grundkenntnisse der mittelägyptischen Grammatik; wir arbeiten mit dem Grossen Handwörterbuch Ägyptisch - Deutsch von Rainer Hannig. 

Bei Interesse und für weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Ella Maillart. Fotografische Erzählungen/Récits photographiques

Sonderausstellung im Musée Photo Elysée, Lausanne

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Dieser Beitrag steht nicht direkt mit Altägypten in Zusammenhang, bezieht sich jedoch auf eine ungewöhnliche und inspirierende Person:
Das Musée Photo Elysée ehrt die Schweizer Schriftstellerin, Fotografin und grosse Reisende Ella Maillart (1903-1997) mit einer Sonderausstellung, die ihren Reisen durch Zentralasien in den 1930er Jahren gewidmet ist.

Im Jahr 2025 wurde ihr Gesamtkunstwerk von der UNESCO als Werk von universellem Wert anerkannt und in das Register des Weltdokumentenerbes "Memory of the World" aufgenommen. Anlässlich dieser Auszeichnung würdigt die Ausstellung "Fotografische Erzählungen" den einzigartigen Lebensweg einer Frau, welche die Geschichte des Reisens geprägt hat.

Anhand ihrer Fotografien und Reiseberichte zeichnet Photo Elysée die vier grossen Reisen nach, welche Ella Maillart in den 1930er Jahren in die Sowjetunion, nach China, Afghanistan und in den Iran unternahm. Die Ausstellung beleuchtet die umfassende dokumentarische Tragweite ihres Werks und dessen Bedeutung für das Verständnis der Kulturen, denen sie auf ihren Reisen begegnete.

Ella Maillart. Récits photographiques - Photo Elysée ist bis am 01. November 2026 in Lausanne zu sehen.

Schweizer Abenteurerin: Ella Maillarts wilde Reisen - Kultur - SRF

Ein Nile Times - Ausflug nach Lausanne mit Besuch der Ausstellungen "Destination archéologie" im Musée cantonal d'archéologie et d'histoire und "Ella Maillart - Récits photographiques" im Musée Photo Elysée ist Mitte Oktober 2026 vorgesehen.

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Destination Archéologie 1798 - futur

Sonderausstellung im Musée cantonal d'archéologie et d'histoire Lausanne

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Die Ausstellung "Destination Archéologie 1798 - futur" lädt die Besuchenden dazu ein zu entdecken, wie die Wissenschaft unseren Blick auf die Vergangenheit prägt.

Das Publikum begibt sich auf eine Zeitreise ins 19. Jh. und durchläuft die grossen Entdeckungen der Archäologie. Es betrachtet alte Zivilisationen mit den Augen jener Zeit und erkundet die daraus entstandenen Vorstellungen und Ideen.

Die Ausstellung erzählt, wie sich dieses neue Wissen zwischen Geschichts- und Naturwissenschaften entwickelt und präsentiert Objekte aus den Sammlungen des Musée cantonal d'archéologie et d'histoire Lausanne und des Naturéums, die vom Paläolithikum bis ins 21. Jh. stammen und auch Stücke aus den antiken Kulturen Ägyptens, Griechenlands und Italiens umfassen. 

"Destination Archéologie 1798 - futur" ist bis am 7. Februar 2027 im Palais de Rumine in Lausanne zu sehen.

Ein Nile Times - Ausflug nach Lausanne mit Besuch der Ausstellungen "Destination archéologie" im Musée cantonal d'archéologie et d'histoire und "Ella Maillart - Récits photographiques" im Musée Photo Elysée ist Mitte Oktober 2026 vorgesehen.

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